Denn das sollten Sie trennen: Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo, deren »Crawler« oder »Robots« die Weiten des Internets durchforsten und die Daten auch Ihrer Website sammeln und bewerten. Und Suchverzeichnisse, bei denen Ihre Website eingetragen werden kann.
In der Regel wird Ihre Site über eine Suchmaschine gefunden. Wenn es aber ein fachlich relevantes Verzeichnis gibt, dass Ihre Branche abbildet und von Ihrer Zielgruppe genutzt wird, dann sollten Sie hier einen Eintrag erwägen. Das gleiche gilt für regionale Suchverzeichnisse (wie z. B. »koeln.de«), wenn Sie mit regionaler Ausrichtung arbeiten.
Ansonsten: Sogenannte »Suchverzeichniseintragsservices«, die auf Knopfdruck den Eintrag in »999 Top-Verzeichnissen« garantieren, nutzen in der Regel gar nichts, sondern erhöhen Ihr Spamaufkommen nachhaltig.
Was wir eigentlich erreichen wollen, ist eine Optimierung Ihrer Webpräsenz unter Suchmaschinenaspekten (SEO = Search Engine Optimization). Schauen wir uns den Suchmaschinenmarkt an. Der Marktanteil weltweit sieht so aus: Google 84,97%, Yahoo 5,99%, Bing 3,34% (Stand 07.2010). Damit wird klar: Suchmaschinenoptimierung ist Google-Optimierung.
Wenn Sie sich einmal im Bekanntenkreis nach SEO-Möglichkeiten umgehört haben, sind Sie vielleicht auch mit den unterschiedlichsten Tipps ausgestattet, mit denen das Google-Ranking zu verbessern sein soll. Die Ratschläge reichen von »ganz häufig die eigene Seite aufrufen« über »mit ganz vielen anderen Websites verlinken um den »Page-Rank« zu erhöhen bis zu »den Suchbegriff ganz oft in der Hintergrundfarbe und damit für das Auge unsichtbar auf die Startseite schreiben«. All diese Tipps sind wirkungslos oder gar schädlich, weil Google Betrugsversuche mit schlechterem Ranking ahndet. Die Anzahl der Klicks wurde allenfalls in den Anfangsjahren des Internets als Maßstab für die Wichtigkeit einer Site herangezogen. Der Page-Rank ist inzwischen nur noch ein Kriterium von vielen und »unsichtbarer Text« fällt schnell als »Täuschungsmanöver« auf.
Google betreibt die Verbesserung seiner Suchmaschine mit großem Ernst und Eifer. Seiten, die zu einem Thema etwas Wichtiges zu sagen haben, sollen vorne stehen, und eine Vielzahl von Kriterien wird zur automatischen, computergenerierten Bewertung herangezogen. Welche Kriterien das im Detail sind und wie sie in der Gesamtbeurteilung gewichtet werden, verschweigt uns Google aus naheliegenden Gründen. Allerdings sagen sie uns schon, wie wir Webseiten aufbauen sollen, damit sie den Google-Kriterien optimal entsprechen.
Der suchmaschinenfreundliche Aufbau Ihrer Website ist unser Part - aber nicht nur. Es beginnt mit validem und aktuellem Webseiten-Code. Aber das ist ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Ein aussagefähiger Seitentitel, der durchaus das »Suchwort« enthalten sollte, ist ein weiteres wichtiges Kriterium. Gibt es mehrere wichtige Begriffe, unter denen Sie gefunden werden möchten, empfiehlt es sich, für jeden Begriff eine eigene »Landing-Page« anzulegen. Dann hat Ihre Website nicht nur eine Startseite, sondern mehrere. Und der Besucher, der nach »Produkt A« gesucht hat, landet auf »Produktseite A«, mit der Suche nach »Produkt B« gelangt man auf »Produktseite B«. Der Titel der »Produktseite A« enthält dann natürlich den Begriff »Produkt A«. Für alle anderen Landing-Pages gilt das entsprechend.
Meta-Tags haben heute nicht mehr die Bedeutung wie früher, ganz unwichtig sind die Suchbegriffe und Beschreibungen im für den Besucher unsichtbaren Kopfteil der Seiten nicht. Besonders der »Description«-Meta-Tag wird von Google ausgewertet und möglicherweise als Kurztext zum Suchergebnis hinzugefügt.
Auch Überschriften und der Seitentext selbst sollten relevante Suchbegriffe enthalten.
Hier sehen Sie schon: Wenn Sie uns den Text Ihrer Seiten liefern, sollten Sie ihn um Ihre Suchworte herum aufbauen und schon beim Schreiben die SEO im Hinterkopf haben. Aber natürlich überarbeiten wir Ihre Texte auch gerne noch einmal mit dem »Google-Blick«.
Andere suchmaschinenrelevante Parameter wie Textnavigation, 404-Fehlerseiten, »alt-«Tags bei Abbildungen und XML-Sitemaps berücksichtigen wir ohnehin. Bei allem gilt, dass eine einfache und schlichte Struktur nicht nur vom Leser, sondern auch vom Google-Bot bevorzugt wird.
Jetzt kommen wieder Sie ins Spiel: Google mag dynamische Seiten. Der Gedanke dahinter: Websites, deren Text sich in kürzeren Abständen ändert, sind interessanter als Seiten, die über Jahre unverändert bleiben. Wenn Sie also den Stoff haben, um eine regelmäßige News-Rubrik zu unterhalten, dann kommt das auch Ihrer Google-Optimierung zugute.
Das alles sind wichtige, aber längst noch nicht alle Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung. Wenn Sie sich mit diesem Thema weiter beschäftigen möchten, empfehle ich Ihnen die Google-pdf-Datei »Eine Einführung in Suchmaschinenoptimierung«.
Ein anderer Weg zu besseren Suchergebnissen zu kommen, ist bezahlte »AdWords-Werbung« auf den Google-Seiten. Auch da - und bei den vielfältigen weiteren Möglichkeiten des Online-Marketing - helfen wir Ihnen selbstverständlich gerne weiter.
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